Repellentien gegen Zecken und Stechmücken



Zeckenbisse und Mückenstiche sind unangenehm und können - je nach Region oder Reiseziel - sogar gefährlich sein. Es gibt jedoch Maßnahmen, die die kleinen Blutsauger von uns fernhalten. Eine davon stellt die Verwendung von Repellentien (oder Repellents) dar, Wirkstoffe in Cremes, Sprays, Gelen, auf Tüchern oder in Verdampfern, die uns für die Zecken und Mücken abstoßend machen (englisch repellent = abstoßend). Doch welche Mittel sind effektiv? Was ist für Babies, Kinder, Schwangere oder Stillende geeignet? Auf welche Inhaltsstoffe muss ich achten und gibt es zu den synthetischen Mitteln auch gute natürliche Alternativen?





Welche Erreger machen uns krank

Zecken und Mücken sind nicht nur lästig, sie können auch Krankheiten übertragen. Krankheiten, die von Tieren auf den Menschen und umgekehrt vom Menschen auf Tiere übertragbar sind, nennt man Zoonosen. Zu den Zoonosen, die von Arthropoden (Gliederfüßer wie Zecken, Läuse, Wanzen, Fliegen und Mücken) verursacht werden gehören bekannte Krankheiten wie Malaria, das West-Nil-Virus oder das Gelbfieber. Hier in unserer Gegend spielt FSME (die Frühsommer Meningoenzephalitis), die von der Zecke übertragen wird, eine immer größere Rolle. Durch die immer wärmer werdenden Sommer und milderen Winter breitet sich die Zecke (und auch einige südländische Stechmücken) hier bei uns immer weiter aus (Bild 1)1.



FSME Risikogebiet 1




Gewinner der am meist übertragenen Krankheiten ist die Zecke, die im Gegensatz zu allen anderen ihre Verwandten, sowohl Viren (ganze 38 verschiedene, darunter das Flavivirus, welches die FSME verursacht2), Bakterien (Borrelien, Erreger der Borreliose) oder auch Protozoen (Babesien, Erreger der Babesiose) typischerweise über die Blutmahlzeit aufnehmen und während der Fütterung über den Speichel übertragen3. In der folgenden Übersicht könnt ihr sehen, welche Krankheiten durch die Arthropoden übertragen werden (Bild 2).





Bild 2: Übersicht der Krankheitserreger übertragen durch Arthropoden




Was sind Repellentien

Um Arthropoden fernzuhalten kann man Repellentien (oder auch Repellents genannt) verwenden. Repellentien sind flüchtige, verdunstende chemische Substanzen (natürlich extrahiert oder synthetisch hergestellt), die durch die Verbreitung einer „Duftwolke“ die Landung und den Stich von Arthropoden abwehren4. Wird die Konzentration des Wirkstoffs in der Dufthülle nach einiger Zeit schwächer, wird der Mensch für Mücken wieder wahrnehmbar (durch CO2, Milchsäure), und es kommt erneut zu Stichversuchen5.
Es gibt viele unterschiedliche Repellentien. Sie unterscheiden sich in ihrer Wirkungsart, ihrer Darreichungsform (Spray, Lotion, Creme, Gel) und ihrer Wirkungsdauer (kurz oder lang). Repellentien in Steckdosen als Biozidverdampfer oder mit Repellent-getränkte Tücher sollen ebenfalls Schutz bieten.



Synthetische Repellentien

DEET (N,N-diethyl-meta-toluamide)
N,N-Diethyl-3-Methylbenzamid (DEET) wurde 1946 von der US-Armee patentiert und ist seit 1957 für den allgemeinen Gebrauch zugelassen. Es wehrt Mücken, Bremsen, Kriebelmücken, Fliegen als auch Zecken ab und gilt daher als Goldstandard. Gegen Läuse, Flöhe, Bienen und Wespen ist DEET hingegen nicht oder weit weniger wirksam. In Europa werden Mittel mit Konzentrationen zwischen zehn und 30 Prozent DEET angeboten. In den USA sind auch erheblich höher konzentrierte Produkte erhältlich6. DEET kann die Haut reizen. Geruch und Klebrigkeit der meisten Präparate sind unangenehm7. In seltenen Fällen treten allergische oder toxische Reaktionen auf. Es wird vermutet, dass der DEET den Milchsäurerezeptor (also quasi die Riechzellen, die uns wahrnehmen) an den Antennen der Moskitos inhibieren und wir so für sie unsichtbar (unriechbar) sind6. Wissenschaftler haben hingegen festgestellt, dass der Wirkstoff DEET Botenstoffe im zentralen Nervensystem von Insekten UND Säugetieren inhibieren (hemmen)8.
Wir haben festgestellt, dass DEET nicht einfach nur eine verhaltensmodifizierende Chemikalie ist, sondern dass es die Aktivität eines der Schlüsselenzyme des zentralen Nervensystems hemmt, und dies sowohl in Insekten als auch in Säugetieren8.
Es wurde über neurologische und kardiovaskuläre Nebenwirkungen sowie vereinzelt über Enzephalopathie bei Kindern berichtet. Daher soll es nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 3 Jahren angewendet werden:
“However, concerns have been raised over the risk of adverse toxic effects, especially in young children and pregnant and lactating women9
DEET kann Textilien schädigen und Plastik auflösen7. Über eine zunehmende Resistenzentwicklung bei Stechmücken (Anopheles) wurde berichtet10.


Beispiele für Präparate mit dem Repellentwirkstoff DEET:
  • Anti Brumm® Forte
  •  Anti Brumm® Classic
  •  Nobite® Hautspray 50%
  • Care Plus® Anti-Insect DEET Lotion 50%
  • Moustimug® Tropical Deet 30% Mücken Spray
  • Moustimug® Tropical Roller
  • Care Plus® Anti-Insect Natural Stick




Icaridin (Picaridin)

Icaridin (1-[1-Methylpropylcarbonyl]-2-[2-hydroxyethyl]-piperidin oder Picaridin) ähnelt dem Wirkstoff DEET  und zählt somit auch zu den „tropentauglichen“ Wirkstoffen. Icaridin wird dermal in geringerem Ausmaß resorbiert als DEET und ist hautverträglicher als dieses7. Im Gegensatz zu DEET greift es keine Kunststoffe an. Es hat den Vorteil, dass es geruchlos ist, nicht klebt und Plastik und Textilien nicht angreift. Bisher sind keine toxischen Wirkungen auf Tiere oder Menschen bekannt11. Untersuchungen an Labortieren ergaben keine Hinweise auf embryotoxische beziehungsweise teratogene Effekte. In einer Zwei-Generationen-Studie wurde die Substanz auch während der Laktationsphase gegeben, ohne dass negative Einflüsse auf die Nachkommenschaft festgestellt wurden. Somit ist bei einer Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit kein Risiko zu erwarten. Da keine konkreten Daten vorliegen, wird Icaridin bei Kindern unter zwei Jahren allerdings nicht empfohlen.


Beispiele für Präparate mit dem Repellentwirkstoff Icaridin

  • Anti Brumm® night
  • Anti Brumm® sensitiv
  • Anti Brumm® Zecken Stopp
  • Autan® Active
  • Autan® Family
  •  Autan® Protection Plus Multi Insektenschutz
  • Doctan® Classic Spray Lotion
  • Mosquito® Protect Zeckenschutz-Spray
  • S-quitofree® Insektenschutzspray mit Sonnenschutz LSF 25 (chemisch wirkende Sonnencreme; Octocrylene)
  • S-quitofree® Tropisches Insektenschutzspray von DM
  • Zeckito® Classic Insektenschutz Pumpspray von Rossmann
  • Zeckito® Sun Insekten+ Sonnenschutz Pumpspray LSF 25 (chemisch wirkende Sonnencreme; Octocrylene)
  •  Zeckito® Ultra Protect Insekten Schutz+ Spray von Rossmann




IR3535 (EBAAP)
Die Wirkdauer von Ethylbutylacetylaminoproprionat (EBAAP, IR 3535) ist zwar um einiges kürzer als bei DEET und Icaridin, es ist aber auch gegen Wespen, Bienen und Sandmücken wirksam. Seine dermale und orale Toxizität ist geringer als bei DEET und Icaridin7. In einer Studie über IR 3535 (20 %) im Vergleich mit DEET fand sich eine vergleichbare oder etwas bessere Wirksamkeit von 9,8 h gegen Aedes (Tigermücke) und 14,8 h gegen Culex spp. (Stechmücken)12. In Laborversuchen hatte IR 3535 eine 12-stündige Wirkung gegen Ixodes scapularis (Hirschzecke), aber nur eine 2-stündige gegen Ixodes ricinus (die bei uns üblich vorkommende Zecke, gemeiner Holzbock)13. Gegen Anopheles species (Malariamücken) ist die Substanz weniger wirksam als DEET oder Icaridin und daher für Aufenthalte in den Tropen, genauer in Malariagebieten, nicht zu empfehlen. Es liegen kaum Daten zu unerwünschten Wirkungen vor. Gleiches gilt auch für Angaben zur chronischen Toxizität, Kanzerogenität und Mutagenität. Die akute Toxizität der Substanz und ihr Nebenwirkungspotenzial sind gering. Bei Kindern wird die Anwendung erst nach Erreichen des ersten Lebensjahres empfohlen7.




 Beispiele für Präparate mit dem Repellentwirkstoff IR3535 (EBAAP):
  • Anti Brumm® sensitiv
  • BALLISTOL® Stichfrei® Kids Mücken- und Zeckenschutz Creme (Der Hersteller sagt: für Schwangere und Kinder ab 2 Monaten)
  • ATACK Control Insektenschutz Lotion
  • Schopf Riders Silence Mückenschutz Spray



Weitere synthetische Repellentien wie DEPA (N, N-Diethylphenylacetamid) und Permethrin (synthetisches Pyrethroid) sowie Dimethylphthalat (DMP, Phthalsäuredimethylester, Palatinol) meist als Kombi-Präparat, sind ebenfalls auf dem Markt.


Natürliche Repellentien

Als natürliche Repellentien werden vor allem ätherische Öle von verschiedenen Vertretern der Lippenblütler (hauptsächlich Basilikum, Minzen, Lavendel, Salbei oder Thymian), der Myrtengewächse (Eukalyptus, Gewürznelken und Teebaum), der aromatischen Süßgräser (Citronella, Zitronengras und Palmarosa) sowie der Pelargonien und Zedern verwendet7. Ätherische Öle sind Gemische flüchtiger organischer Verbindungen, die in Pflanzen vorhanden sind. Sie werden freigesetzt, wenn die Pflanze angegriffen wird. Pflanzen haben einen Abwehrmechanismus gegen räuberische Insekten, der auf der Produktion von Sekundärmetaboliten, Terpenoiden (Monoterpene) und Phenolen beruht. Sie können entweder aus der gesamten Pflanze oder aus bestimmten Pflanzenteilen extrahiert werden. Die abschreckende Wirkung von ätherischen Ölen ist allerdings nur kurz, vor allem wenn sie in Verdünnung eingesetzt werden. Viele ätherische Öle haben eine geringe Toxizität und wirken als Repellentien.
ABER:
Repellentien pflanzlicher Herkunft sind aber nicht zwangsläufig besser verträglich als synthetische Wirkstoffe, oft ist sogar das Gegenteil der Fall. Bei der Verwendung von ätherischen Ölen immer bedenken: Haut und Schleimhäute sind in den ersten Lebensmonaten sehr viel empfindlicher als bei größeren Kindern oder Erwachsenen. Säuglinge und Kleinkinder können schon auf wenige Tropfen unverdünnten ätherischen Öls mit Vergiftungserscheinungen wie Atemnot, Krämpfen oder Bewusstseinsstörungen reagieren. Als absolut tabu in den ersten zwei Lebensjahren!
Die am häufigsten verwendeten ätherischen Öle sind Zitronen-Eukalyptus-ätherisches Öl (Citridiol, PMD), Citronella oder Andiroba oder das Neem-Öl (meine Schwägerin schwört auf das Mittel: AL FARAS Anti-Floh & Zeckentropfen mit Langzeitwirkung mit Margosa-Extrakt aus dem Neembaum). Leider kann ich nicht auf alle Mittel eingehen, da es so viele gibt. Ihr findet aber eine gute Zusammenfassung aller ätherischen Öle in diesem Artikel: Trends in insect repellent formulations: A review4 (Bei Interesse mich einfach anschreiben).

MERKE: 
Viele „natürliche“ Wirkstoffe werden synthetisch hergestellt, da sie sonst nicht als Biozide verwendet werden dürfen (Biozidverordnung). Wenn also ein Hersteller mit folgendem Werbetext auftritt, aber am Ende den Wirkstoff synthetisch herstellt, führt meiner Meinung nach den Verbraucher an der Nase herum.
„Wer beim Thema Insektenschutz weniger auf synthetische Repellents (Mückenschutzmittel) setzen möchte, sondern eher auf die Kraft der Natur vertrauen will, dem steht mit Citriodiol® (p-Menthan -3,8-diol) ein zuverlässiger Naturstoff aus dem Extrakt einer in China beheimateten Eukalyptusart zur Verfügung“


Citriodiol (PMD)
Citriodiol (p-Menthan-3,8-diol [PMD]) aus dem ätherischen Öl einer in China beheimateten Eukalyptusart (Eucalyptus maculata citriodora) ist zurzeit das beste pflanzliche Repellent. Es ist in seiner Wirkung und guten Verträglichkeit mit Icaridin vergleichbar. Es kann je nach Formulierung Schutzzeiten von mehreren Stunden gewährleisten. Die verfügbaren Produkte enthalten überwiegend synthetisches PMD, für das eine Zulassung als biozider Wirkstoff beantragt ist. PMD wird häufig mit anderen Wirkstoffen kombiniert. Leider gibt es bisher nur wenige toxikologische Studien, daher sollte PMD nicht bei Kindern unter 3 Jahren angewendet werden.
„Products containing lemon eucalyptus essential oil should not be used in children under 3 years of age4

Beispiele für Präparate mit dem Repellentwirkstoff Citridiol (PMD):
  • Anti Brumm® naturel
  •  S-quitofree® Insektenschutzlotion für Babys&Kids von DM
  •  S-quitofree® Insektenschutzspray von DM
  • Soventol® PROTECT Intensiv-Schutzspray gegen Zecken
  • Zeckito® Insekten Schutz-Spray von Rossmann: Eucalyptus citriodora Öl, hydratisiert, cyclisiert (Hersteller sagt: für Kinder ab 2 Jahren)
  • Zeckito® ZECKITO PUMPSPRAY SENSITIV von Rossmann: Wirkstoff Citriodol aus Zitronen-Eukalyptusöl (Hersteller sagt: Für Kinder ab 1 Jahr)



Fettsäuren
Von einigen gesättigten Fettsäuren sind gute insekten- und zeckenabwehrende Wirkungen bekannt, zum Beispiel von Kokosfett-, Caprin- und Laurinsäure. Zwar ist die Wirkdauer kürzer als bei Produkten mit konventionellen Wirkstoffen, sie sind aber aufgrund ihrer guten Hautverträglichkeit auch für die Anwendung bei Kindern und Babys geeignet. Manche Fettsäuren, zum Beispiel Laurinsäure, verfügen über eine Wirkung gegen Zecken. Aber auch hier gilt: Laurinsäure zum Beispiel kann in hohen Konzentrationen schädlich sein (H318: Verursacht schwere Augenschäden und P280​‐​305+351+338 Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen und bei Kontakt gut mit Wasser ausspülen).



Kokosöl als Schutz vor Zecken und Fliegen

Kokosöl ist ein Speiseöl, das aus dem Kern oder Fleisch reifer Kokosnüsse (Cocos nucifera) gewonnen wird und allgemein als sicher anerkannt ist (GRAS). Von den in hydrolysiertem Kokosnussöl enthaltenen Fettsäuren zeigten die C8, C10 und C12-Fettsäuren die höchsten Abstoßungsgrade gegen stabile Fliegen (Tabelle 1)14.


Tabelle 1: Fettsäurenzusammensetzung von Kokosnuss-Öl
Fettsäure
Relativer Anteil (%)
Caprylsäure (Caprylic acid) C8H16O2
6.85 ± 0.03
Caprinsäure (Capric acid) C10H20O2
7.33 ± 0.02
Laurinsäure (Lauric acid) C12H24O2
52.68 ± 0.11
Myristinsäure (Myristic acid) C14H28O2
17.14 ± 0.04
Palmitinsäure (Palmitic acid) C16H32O2
8.44 ± 0.03
Stearinsäure (Stearic acid) C18H36O2
1.29 ± 0.01
Ölsäure (Oleic acid) C18H34O2
6.02 ± 0.10
Linolsäure (Linoleic acid) C18H32O2
0.34 ± 0.01

Interessanterweise haben die Wissenschaftler festgestellt, dass auch Katzenminzenöl (catnip oil; Nepetalactone C10H14O2) eine abstoßende Wirkung hat. Es gilt als eines der am stärksten wirkenden Abwehrmittel gegen Beißfliegen (Bremsen englsich biting fly)15. Katzenminzenöl und Kokosnussfettsäuren ähnelt sich in ihrer Wirkung. Beide Substanzen zeigten in den ersten 24 Stunden ähnliche Wirkungsgrade zur Abwehr von Beißfliegen.


Mein Fazit

Beim Durchforsten der Internetseiten auf der Suche nach den Inhaltstoffen der Repellentien bin ich leider nicht fündig geworden. Die meisten geben zwar den Wirkstoff an, aber nach weiteren Infos zu den Inhaltstoffen sucht man vergebens. Daher kann ich euch wirklich nur von den Wirkstoffen berichten, jedoch überhaupt keine Einschätzung zu anderen Substanzen geben. Am besten beim Hersteller direkt anfragen oder hoffen, dass etwas im Beipackzettel steht.
Eine weitere Sache ist mir bei der Suche auch aufgefallen: Die Altersangaben der Hersteller unterscheiden sich zum Teil wesentlich von den Empfehlungen der Wissenschaftler. Ich kann dazu nur sagen: es muss euch bewusst sein, dass sowohl synthetisch hergestellte als auch die natürlichen Mittel Biozide sind. Biozde, die weder in den Atemwegen, noch im Mund was zu suchen haben. Und je besser sie wirken, desto giftiger sind sie auch für uns. Deshalb gilt, wie auch beim Sonnenschutz: Die Verwendung von Repellentien ist die letzte Maßnahme in Sachen Schutz. Physikalischer Schutz wie Kleidung oder Netze (Fenster oder über den Kinderwagen) sind immer die bessere Lösung (gilt natürlich nicht im Urlaub in den tropischen Malariagebieten).
Ich möchte also ungern eine Empfehlung für ein Mittel rausgeben. Denn nicht alle Mittel sind für Babies, Kinder, Schwangere oder Stillende geeignet. Ihr müsst euch darüber klar werden, für was ihr es verwenden wollt. Fahrt ihr in Urlaub? Macht ihr einen Spaziergang? Spielt euer Kind viel in der Natur? Stillt ihr noch? Seid ihr schwanger? ....

Und wie immer gilt: Anwendungshinweise lesen und beachten!






Quellenangaben
1.    Robert Koch Institut. FSME Risikogebiete Deutschland. Available from: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/F/FSME/Karte_FSME.html. Accessed June 14, 2019.

2.    Labuda M, Nuttall PA. Tick-borne viruses. Parasitology. 2004;129 Suppl:S221-45.
4.    Tavares M, da Silva MRM, Oliveira Siqueira LB de, et al. Trends in insect repellent formulations: A review. Int J Pharm. 2018;539(1-2):190–209. doi:10.1016/j.ijpharm.2018.01.046
6.    Rahlenbeck S, Müller-Stöver I, Doggett S. Insektenschutz: Wie man das Stichrisiko senkt. Available from: https://www.aerzteblatt.de/archiv/143452/Insektenschutz-Wie-man-das-Stichrisiko-senkt. Accessed June 14, 2019.

7.    Stebut Ev. Reisedermatosen: Mit 120 Abbildungen /  Esther von Stebut (Hrsg.). Berlin: Springer; 2015.
8.    Corbel V, Stankiewicz M, Pennetier C, et al. Evidence for inhibition of cholinesterases in insect and mammalian nervous systems by the insect repellent deet. BMC Biol. 2009;7:47. doi:10.1186/1741-7007-7-47
11. Antwi FB, Shama LM, Peterson RKD. Risk assessments for the insect repellents DEET and picaridin. Regul Toxicol Pharmacol. 2008;51(1):31–36. doi:10.1016/j.yrtph.2008.03.002

1 Kommentar:

  1. Ich kann mich gar nicht oft genug bei dir, für die Mühe, die du dir machst, bedanken. Deine Beiträge sind immer interessant, verständlich und sehr hilfreich! Tatsächlich bin ich gestern über diesem Artikel eingeschlafen. ABER NUR, weil mir sowieso fast die Augen zugefallen sind, dein Beitrag dann online kam und ich es gar nicht erwarten konnte, ihn UNBEDINGT noch lesen wollte :D ich freue mich schon sehr auf die kommenden Beiträge!
    Liebe Grüße
    Rebecca

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