Lebensmittelkontaktmaterialien - Teil 2 Aufbewahrung

Letzte Woche habe ich euch Lebensmittelkontaktmaterialien von Kindergeschirr vorsgestellt. Heute in Teil 2 geht es weiter mit Materialien zur Aufbewahrung von Lebensmitteln. Sind die Kunststoffdosen wirklich so bedenklich, muss man sie alle aussortieren und wie gesundheitsgefährdend sind eigentlich Alufolien? Welche Vor- und Nachteile haben Aufbewahrungsbehälter aus Glas oder Edelstahl?







Unter Lebensmittelkontaktmaterialien versteht man alle Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen, wie Verpackungen und Behälter, Küchenutensilien und Küchengeräte, Besteck und Geschirr. Diese können aus einer Vielzahl von Materialien bestehen, wie Polyethylen, Polypropylen, Polycarbonat, Melamin, Bambus, Edelstahl, Glas, Keramik, Email oder Porzellan (Quelle). 



  1. Melaminharz
  2. Bambus
  3. Silikon
  4. Biokunststoffe
Teil 2: Lebensmittelaufbewahrung
  1. Kunststoff
  2. Glas
  3. Edelstahl
  4. Aluminium
Teil 3: Küchengeräte
  1. Teflon (folgt)
  2. Email (folgt)
  3. Keramik. Porzellan und Steingut (folgt)
  4. Holz (folgt)





1. Kunststoff

Anwendungsbeispiele:

Dosen, Backpapier (Beschichtung), Küchengeräte, Strohalme, Frischhaltefolie, Pfannen (Beschichtung), Einweg-/Mehrwegflaschen, Gefrierbeutel


Herstellung:

Kunststoff (Plastik) wird aus Erdöl hergestellt. Aus dem Erdöl werden durch Destillation die Monomere (Grundbausteine) der Kunststoffe gewonnen. Durch Synthese (Polymerisation, Polykondensation oder Polyaddition), also der Aneinander-Kettung der Monomere entsteht der Kunststoff.


Problematik:

Gesundheit:
  • Schadstoffe: Kunststoffe enthalten meistbGesundheitsgefährdende Stoffe (BPA, PVC, Phthalate), die sich bei Kontakt mit Säuren, Hitze oder Fett lösen können (Obst, Soßen, Mikrowelle). Erdöl ist ein begrenzter Rohstoff und die Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen benötigt viel Nutzfläche. Zudem ist der Anbau aufwändig, energieintensiv und es kommen Pestizide zum Einsatz.
  • Entstehung von Mikroplastik: Bei der Benutzung von Plastikprodukten entsteht Mikroplastik, was in unsere Lebensmittel übergehen kann (oder schon direkt in den Lebensmitteln enthalten ist).Der Einfluss von Miktoplastik auf die Gesundheit ist noch nicht vollständig erforscht. Bisher geht man davon aus, dass Mikroplastik alleine nicht gesundheitsschädlich ist. Allerdings 
Zitat BFR: „Nach dem derzeitigen Stand des Wissens ist nicht davon auszugehen, dass von den Plastikpartikeln in Lebensmitteln gesundheitliche Risiken für den Menschen ausgehen. Erste eigene mit verschiedenen Modell-Partikeln durchgeführte Untersuchungen des BfR zur oralen Aufnahme von Mikropartikeln ergaben keine Hinweise auf Schädigungen des Darmgewebes. Aufgrund mangelnder Datenlage kann derzeit allerdings noch keine zusammenfassende Bewertung der Wirkung von Mikroplastik auf die Darmbarriere sowie eine abschließende Risikobewertung derzeit allerdings noch nicht erfolgen."


  • Mikroplastik im Wasserkreislauf: Jedoch ist davon auszugehen, dass durch das Mikroplastik, was wir dann über das Trinkwasser wieder aufnehmen mit Schadstoffen belastet ist.



Zitat BFR: "Mikroplastik birgt das Risiko einer möglichen Anlagerung von unerwünschten Stoffen, z.B. langlebigen organischen Schadstoffen, oder der Anhaftung von Biofilmen. Durch die Aufnahme von Mikroplastik z.B. durch Lebensmittel können diese Stoffe in den menschlichen Organismus gelangen. Daher sollten auch Daten zum Transport von unerwünschten Stoffen durch Mikroplastik generiert werden."



Umwelt:

Sie sind nicht alle biologisch abbaubar: so landet sowohl Makro- als auch Mikroplastik in der Natur


Entsorgung:

Kunststoff (solange er richtig entsorgt wird) wird recycelt oder verbrannt. Die Verbrennungsrate ist dabei höher, da es zum einen für die Entsorgungsfirmen profitabler ist und zum anderen das Recycling durch die vielen unterschiedlichen Kunststoffarten und schlechte Mülltrennung erschwert wird.


Mein Fazit:

Mittlerweile werden die meisten Lebensmittelkontaktmaterialien aus Kunststoff BPA frei produziert. Hält man die Angaben der Hersteller ein (Temperatur- und Pfegehinweise) sind sie laut BFR oder Öko-Test unbedenklich. Allerdings bleibt die Problematik mit der Abbaubarkeit und der Entstehung von Mikroplastik (beim Spülen und Waschen, bei der Benutzung) trotzdem bestehen.

Tupperdosen und Co würde ich jetzt nicht wegwerfen, jedoch nach und nach gegen Alternativen austaucschen.


2. Glas

Anwendungsbeispiele:

Geschirr, Aufbewahrungsdosen, Strohalme, Schüsseln


Herstellung:

Jeder weiß was Glas ist, jedoch ist die wissenschaftliche Erklärung nicht ganz so einfach. Glas ist ein lichtdurchlässiger Feststoff. Er ist amorph: bedeutet, dass die Atome keine geordnete Struktur haben. Die meisten Gläser bestehen hauptsächlich aus Siliciumdioxid (SiO2). Je nachdem, welche Eigenschaft das Glas hat, werden noch andere Stoffe hinzugefügt. Bei Fensterglas zB. Soda und Kalk. Das Gemenge aus den Stoffen wird geschmolzen, geläutert (Gas entfernt) und anschließend in Form abgekühlt (Pressen, Blasen oder Walzen). Die Moleküle erstarren in ihrer amorphen Struktur. Das Glas ist fertig.


Problematik:

Produktion: Um Glas herzustellen, wird sehr viel Energie in Form hoher Temperaturen benötigt – die im Verbrauch dann wieder durch lange Nutzung reingeholt werden muss. Bei Einwegglas also ein Minusgeschäft. Die positive Ökobilanz gilt also nur für Mehrweg-Glas.

💡 Die Mehrweg-Glasflasche wird in der Regel häufiger wieder befüllt. Mit etwa 50 Umläufen besitzt die 0,7 Liter-Glasflasche die höchste Frequenz. Die PET-Mehrwegflasche beispielsweise kommt hingegen nur auf etwa 16 Umläufe. Deshalb gilt die Glasflasche trotz höheren Gewichtes als minimal umweltfreundlicher.

Transport und Sicherheit: Glasverpackungen sind relativ schwer und verursachen daher vergleichsweise hohe Transportkosten. Gewichtseinsparungen sind aber kaum möglich, da die Zerbrechlichkeit von Glas gerade in der Lebensmittelproduktion zum Problem werden kann.


Entsorgung:

Glas wird aufbereitet und dann eingeschmolzen. Aber Achtung:  Glas ist nicht gleich Glas. Damit man Glas wieder eingeschmolzen werden kann, benötigt es einen gleichen Schmelzpunkt. Da es aber viele Glasarten gibt, muss hier auf die Trennung geachtet werden. Hitzebeständiges Glas mit einem hohen Schmelzpunkt (Laborglas, Glas aus Backofentüren oder Glasdeckel von Kochtopfdeckeln) können eine Schmelze unbrauchbar machen. Auch Bleiglas, Kristallglas, Spiegelglas oder sogar Trinkgläser können das Recyclingergebnis negativ beeinflussen. 


Mein Fazit:

Die Vorteile von Glas überwiegen eindeutig: Es ist hygienisch und chemisch inert: bedeutet, es geht keine Wechselwirkung mit anderen Stoffen ein. Zudem ist esgasdicht, geruchslos und geschmacksneutral. Das macht es für mich zum Favoriten, was Lebensmittellagerung angeht. 

Und ja, Einwegglas verursacht bei der Entsorgung zwar mehr CO2, jedoch kann es zu 100 % wiederverwertet werden. Dabei spart man also Ressourcen. Denn die Herstellung von Glas aus Ressourcen, statt aus Altglas, kostet 25% mehr Energie und im Gegensatz zu Kunststoff-Recycling geht der Altstoff zu 100 % in das neue Produkt ein.




3. Edelstahl

Anwendungsbeispiele:

Küchengeräte, Brotdosen, Aufbewahrungsdosen, Flaschen, Becher, Strohalme


Herstellung:

Stahl ist ein Werkstoff, der zum größten Teil aus Eisen besteht. Stahl lässt sich warm oder kalt umformen. Roheisen wird aus Eisenerzen gewonnen, indem es zusammen mit Kohle in einen Hochofen gegeben wird. Im Register europäischer Stähle sind 2017 über 2400 Stahlsorten aufgelistet. Differenziert wird Stahl beispielsweise nach Funktion und Verwendung, nach Legierung und wie im Falle des Edelstahls nach der Güteklasse (Qualität und Herkunft).

Edelstahl ist eine Bezeichnung für legierte oder unlegierte Stähle mit besonderem Reinheitsgrad. Es gibt über hundert sogenannte nicht rostende Edelstähle, die sich für die Verwendung mit Lebensmittelkontakt eignen. Als Legierungspartner werden neben Chrom Metalle wie Molybdän, Nickel und Titan in unterschiedlichen Anteilen verwendet. Nicht verwendet werden sollten schwefellegierte Edelstähle, die vor allem in Asien hergestellt werden. Legierungselemente sind chemische Elemente, die einem Metall hinzugefügt (legiert) werden, um dessen Werkstoffeigenschaften auf die gewünschte Weise zu verbessern.


  
Problematik:

Anders als bei Alu- und Plastikflaschen lösen sich keine Problemstoffe wie Aluminium, Weichmacher oder andere Plastikschadstoffe aus dem Edelstahl. Lediglich sehr starke Nickelallergiker könnten bei Kontakt mit der Edelstahllegierung reagieren. Edelstahl ist leichter als Glas, geschmacks- und geruchsneutral und ist nahezu unkaputtbar. Viele fragen mich oft, wie es mit Kohlesäure-haltigen Getränke oder Saft aussieht. Nicht alle Edelstahlflaschen sind für Sprudel oder Säfte geeignet. Das liegt aber nicht Edelstahl, sondern im Falle der Kohlensäure am entstehenden Überdruck (der bei allen verschließbaren Flaschen entsteht). Nur bestimmte Trinkflaschen, die mit einer dafür vorgesehenen Dichtung ausgestattet sind, eignen sich für Kohlensäurehaltige Getränke. Beispiele: Kivanta
Säfte können aus Kunststoffflaschen wegen ihres Säuregehaltes gesundheitsschädliche Stoffe ablösen. Da Edelstahl weder Weichmacher noch andere Inhaltsstoffe beinhaltet, kann sich da nichts lösen

2009 gab es einen Fall von  radioaktiv kontaminiertem Edelstahl in Deutschland (BFR 2009BMU):
„Dem Bundesumweltministerium liegen Informationen vor, nach denen in mehreren Bundesländern radioaktiv kontaminierte Edelstahlprodukte aus Indien aufgefunden wurden. Nach den bisherigen Erkenntnissen sind diese Verunreinigungen die Folge eines unbeabsichtigten Einschmelzens von radioaktiven Kobalt-60 Strahlenquellen in einem indischen Schmelzwerk. Nach Angaben der zuständigen Landesbehörden, die das Material untersucht haben, besteht keine Gefährdung für die Bevölkerung und die Umwelt. Bei den aufgefundenen Produkten handelt es sich sowohl um Vorprodukte in Form von Edelstahl-Rundstählen, die in Deutschland weiterverarbeitet werden sollten, als auch um Endprodukte, wie z. B. Maschinenteile. Haushaltsprodukte oder Produkte des täglichen Gebrauchs sind nach vorliegenden Informationen nicht betroffen. Das Material wurde von den zuständigen Strahlenschutzbehörden der Länder vorsorglich sichergestellt, damit eine Ausbreitung der Kontamination auf Konsumgüter oder andere Wirtschaftszweige verhindert wird.“


Entsorgung:

Übliche Haushaltsgegenstände wie Kochutensilien bestehen aus rostfreiem Edelstahl. Die einfachsten rostfreien Edelstähle werden durchschnittlich für etwa fünfzig Eurocent pro Kilogramm von Schrotthändlern und Altmetallhändlern angekauft. Voraussetzung ist eine Sortenreinheit, die neben dem Abmontieren aller Fremdstoffe wie beispielsweise Kunststoffgriffe auch das Reinigen von Edelstahltöpfen, Pfanne, Schüsseln und Blechen verlangt.
Reiner Edelstahl wird verlustfrei eingeschmolzen und ist somit zu 100% recycelbar.


Mein Fazit:

Für mich neben Glas die sowohl gesundheitlich und ökologisch beste Wahl.




4. Aluminium


Anwendungsbeispiele:

Lebensmittelverpackung (Getränkedosen oder Konserven), Alufolie, Kochtöpfe, Kaffeekannen, Pfannen

Info Verbraucherzentrale: Die Aluminiumaufnahme aus Lebensmittelverpackungen im Handel spielt eine untergeordnete Rolle, da die enthaltene Barriereschicht aus Aluminium von Getränkedosen und -kartons, Joghurtdeckeln, Tütensuppen, Kaffeeverpackungen, Kaffeekapseln und Schalen für Fertigprodukte üblicherweise durch eine Kunststoffschicht vom Inhalt getrennt ist.


Herstellung:

Aluminium ist ein Leichtmetall, das natürlicherweise häufig auf der Erde vorkommt. In Lebensmitteln als E 173 im Zutatenverzeichnis zu finden.

Quellen sind: Trinkwasser (und dadurch Getreide und Gemüse),  Impfstoffe, Arzneimittel, aluminiumhaltige Antitranspirantien und Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Aluminium wie Kochgeschirr, Grillschalen, Pfannen, Trinkflaschen, Backbleche oder Aluminiumfolie, Kaffeekapseln
Herstellung Alufolie: Alufolie ist eine dünne Folie, die durch Walzen des Ausgangsmaterials Aluminium hergestellt wird.


Problematik:
Gesundheit:
  • Lebensmittel, die in Kontakt mit Aluminium sind können Aluminium aufnehmen. Aluminium ist unter dem Einfluss von Säure oder Salz löslich. Aus diesem Grund werden Verpackungen und Behälter für Lebensmittel wie Getränkedosen, Joghurtbecherdeckel oder Aluminiumtanks für Fruchtsäfte auf der Innenseite beschichtet, um einen Übergang von Aluminiumionen auf das Lebensmittel zu verhindern. Aluminium kann aus Aluminiumfolie und unbeschichteten Aluminiumschalen in säure- und salzhaltige Lebensmittel übergehen.
  • Verwendung von Aluminium-haltigen Deo überschreitet die wöchentlich unbedenkliche Menge (EFSA und BFR).
  • Bei Menschen mit Niereninsuffizienz kann sich das Aluminium in der Lunge oder im Skelettsystem ablagern (BFR).
  • Aluminium beeinträchtigt das Nervensystem, die Fruchtbarkeit und die Knochenentwicklung. (BFR).
  • Bisher gibt es keinen kausalen Zusammenhang zwischen Aluminium und Brustkrebs oder Alzheimer-Erkrankung (BFR).
  • Laugengebäck ist oft mit Aluminium belastet, da es auf Alu-Blechen gebacken wird (BFR).

Umwelt
  • Für den Abbau von Bauxit-Erz (aus dem Aluminium gewonnen wird) werden vielerorts Urwälder abgeholzt (Australien, China, Brasilien, aber auch in Guinea, Indien und Jamaika).
  • Bei der weiteren Verarbeitung von Bauxit entsteht sogenannter Rotschlamm als Abfallprodukt Dieser besteht aus vielen giftigen Chemikalien (Blei und weitere Schwermetalle). Rotschlamm kann nicht weiterverarbeitet werden und wird deshalb entweder deponiert oder in Gewässer geleitet, so dass ganze Ökosysteme zerstört werden (Quelle).
  • Um eine Tonne Aluminium herzustellen, braucht man circa 15 Megawatt-Stunden Strom. Das entspricht in etwa der Strommenge, die ein Zwei-Personen-Haushalt in fünf Jahren verbraucht (Quelle)


Entsorgung:

Altes Aluminium ist vollständig recycelbar und kann zu 100 Prozent wiederverwendet werden. Das gilt sogar für Mischprodukte, bei denen etwa ein Aluminiumbauteil mit einer Legierung überzogen wird. Zahlreiche Recyclinghöfe und private Anbieter nehmen das Material deshalb entgegen und zahlen unter Umständen sogar einen tagesaktuellen Preis pro Kilogramm Aluminium. Wer sein altes Aluminium jedoch gut verkaufen möchte, sollte dafür sorgen, Reste von anderen Materialien und starke Verschmutzungen möglichst vorab zu entfernen.  Tuben, Dosen, Alufolie und allen haushaltsüblichen Produktverpackungen, die aus Aluminium hergestellt werden, können diese Behältnisse problemlos über die Gelben Säcke und Gelben Tonnen entsorgt werden. Nach der Entsorgung die Wertstoffe gesammelt, sortiert und wieder verwertet.


Mein Fazit:

Um die Gesundheit und die Umwelt zu schützen solle auf jegliche Aluminiumhaltigen Produkte verzichtet werden. Sowohl in Lebensmitteln, als auch in Verpackungen oder Kosmetika.
Zitat BFR:  „Daher sollte aus toxikologischer Sicht die Gesamtaufnahme von Aluminium nicht dazu führen, dass die wöchentlich tolerierbare Aufnahmemenge (TWI) regelmäßig überschritten wird. Um dies zu erreichen, sollte die Gesamtexposition gegenüber Aluminium, zu der nach aktuellem Kenntnisstand insbesondere auch aluminiumhaltige Antitranspirantien und andere aluminiumhaltige kosmetische Mittel beitragen, weiter verringert und Risikomanagementmaßnahmen in den Bereichen der Lebensmittel und der kosmetischen Mittel mit Blick auf dieses Ziel entsprechend abgestimmt werden.“



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